Herbe Enttäuschung: Club unterliegt Heidenheim klar

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Foto: Sportfoto ZinkDas Personal FCN: Mathenia, Gyamerah (64. Valentini), Hübner, Lawrence, Wekesser, Geis (46. Wintzheimer), Tempelmann, Nürnberger (85. Fofana), Möller Daehli (85. Castrop), Daferner, Duah (64. Shuranov) Robert Klauß kehrte wieder zum gewohnten 4-4-2-System mit Mittelfeldraute zurück. Hinten links verteidigte wie erwartet Wekesser für den verletzten Handwerker. Auf der halbrechten Mittelfeldposition kehrte Tempelmann in die erste Elf zurück, ebenso wie Möller Daehli auf der Zehn. Vorne stürmte Daferner wieder zusammen mit Duah. Zur Pause wechselte Klauß und brachte mit Wintzheimer für Geis eine weitere Offensivkraft. In der Folge agierte der Club im 4-4-2. Nach gut einer Stunde kam in der Spitze Shuranov für Duah und auf rechts Valentini für Gyamerah. Für die Schlussminuten wirkten noch Fofana und Castrop mit. Nicht zum Einsatz kam Youngster Nene Brown, der erstmals in einem Pflichtspiel im Profi-Aufgebot stand. Die Highlights 9. Minute: Erster gefährlicher Abschluss der Partie. Beck mit einem Schlenzer aus 14 Metern, doch Mathenia ist auf dem Posten. 19. Minute: Dickes Ding für die Gäste! Föhrenbach ist links frei durch und legt flach nach innen. Thomalla hat die Fußspitze dran, aber Mathenia kommt wohl auch noch am Ball, der knapp links vorbeigeht. 25. Minute: Da ist sie, die erste Club-Chance. Über Daferner landet die Kugel bei Duah, der aus 15 Metern abzieht. Keeper Müller taucht ab und holt den Schuss mit einer Glanztat noch raus. 29. Minute: Starke Umschaltaktion des FCN über Tempelmann, Duah und Wekesser, dessen Hereingabe Heidenheim gerade noch entschärft. Nach der folgenden Ecke drischt Daferner den Ball über den Querbalken. 44. Minute: Tor für Heidenheim. Der Club verliert in der gegnerischen Hälfte den Ball und schaltet dann zu langsam um. Föhrenbach legt von links nach innen auf Thomalla, der aus 13 Metern trifft. 49. Minute. Tor für Heidenheim. Kurz zuvor hatte Beck den Ball noch nicht richtig getroffen, jetzt macht er es besser und knallt das Leder aus 17 Metern in die Maschen. 58. Minute: Erst wird Daferners Schuss im letzten Moment noch geblockt, dann pariert Müller noch einen satten 20-Meter-Schuss von Tempelmann. 74. Minute: Fast das 0:3. Nach einer Flanke von links kommt Sessa frei zum Kopfball und setzt den ans Lattenkreuz. 80. Minute: Tor für Heidenheim. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Beste ist schon frei vor Mathenia, macht nochmal einen Haken und haut das Leder zur Entscheidung ins Netz. Das Fazit Der Club kam überhaupt nicht ins Spiel, lief in der Anfangsphase fast nur hinterher und fand überhaupt keinen Zugriff. Mit etwas Glück und Geschick überstand die Klauß-Elf aber die ersten 20 Minuten und fand dann endlich besser rein. Duah und Daferner hatten dann auch die ersten Chancen für den Club. Als vieles schon auf ein Pausen-0:0 hindeutete, schlugen die Gäste nochmal zu und gingen letztlich mit einer verdienten Führung in die Kabine. Das Spiel hatte kaum wieder begonnen, da kassierte der Club schon die nächste kalte Dusche. Nach ein paar Momenten der Schockstarre reagierte die Klauß-Mannschaft mit einer Drangphase auf den Zwei-Tore-Rückstand und kam zu vielversprechenden Situationen. Heidenheim diesen guten Szenen dann aber schnell wieder den Schwung, hielt in den Zweikämpfen dagegen und befreite sich immer wieder mit fußballerischen Mitteln. Zehn Minuten vor dem Ende machten die Gäste dann mit dem dritten Treffer den Deckel drauf und die verdienten drei Punkte perfekt.  Die Statistiken NürnbergHeidenheimBallbesitz in Prozent4852Torschüsse1116Schüsse aufs Tor35Ecken26gewonnene Zweikämpfe in Prozent5248angekommene Pässe in Prozent7478

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